Detox durch Wasser? Wie basisches Aktivwasser die körpereigene Entgiftung unterstütztHast du auch schon mal überlegt, eine Fastenkur zu machen, um zu entschlacken und abzunehmen? Mein Rat: Tu das! Hier verrate ich dir, warum die Qualität deines Trinkwassers dabei eine Schlüsselrolle spielt und welches Wasser du trinken solltest, damit dein Körper leichter entgiften kann.
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Gemüsebrühe, Kräutertee, Wasser. Anna schreibt den Einkaufszettel für ihre ersten Fastenkur. Sie möchte ihrem Körper eine Auszeit gönnen, entschlacken und damit ihr Immunsystem stärken. Dass Wasser trinken beim Abnehmen hilft, weiß sie. Was ihr noch unklar ist: Welches?
Tut es Leitungswasser? Ist Mineralwasser besser? Oder gibt es ein bestimmtes Wasser zum Abnehmen, das sie während des Fastens trinken kann?
Fastenkuren und Detox sind längst nichts Ungewöhnliches mehr. Immer mehr Menschen interessieren sich für natürliche Wege, ihren Körper von innen zu reinigen. Aber warum?
- Sie ernähren sich von säurebildenden Lebensmitteln wie Fleisch, Milchprodukten, Zucker, Weißmehl, Kaffee und Softdrinks.
- Sie trinken regelmäßig Alkohol oder rauchen.
- Sie treiben keinen Sport und bewegen sich kaum.
- Sie sind Umweltgiften, Elektrosmog und psychischem Stress ausgesetzt und schlafen zu wenig.
Studien zufolge sind die meisten Menschen übersäuert, ohne es zu ahnen. Eine Übersäuerung des Körpers – auch latente Azidose genannt – entsteht, wenn der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht gerät. Das passiert nicht von heute auf morgen, sondern schleichend, begünstigt durch unseren westlichen Lebensstil.
Hier setzt die Idee des Detox an: Es geht nicht um radikale Kuren oder Wunderdiäten. Es geht darum, den Körper in seiner natürlichen Fähigkeit zur Selbstreinigung zu unterstützen.
Schauen wir uns zuerst an, wie die körpereigenen Entgiftungsprozesse ablaufen und welche Organe dabei die Hauptrolle spielen.
1. Der natürliche Entgiftungsprozess des Körpers
Damit unser Körper überhaupt entgiften kann, braucht er leistungsfähige Organe, die Schadstoffe aus dem Körper transportieren.
Die wichtigsten Akteure sind:
- Leber: Unsere Entgiftungszentrale. Sie erkennt schädliche Stoffe und wandelt diese mithilfe spezieller Enzyme in wasserlösliche Verbindungen um, die anschließend ausgeschieden werden können.
- Nieren: Sie filtern täglich rund 50 Liter Blut und sorgen dafür, dass Abfallprodukte den Körper über den Urin verlassen. Dazu zählen neben Harnstoff auch Umweltgifte wie Schwermetalle und Pestizide.
- Darm: Unverdauliche Stoffe werden über den Stuhl ausgeschieden.
- Haut: Über den Schweiß gibt der Körper überwiegend Säuren ab.
- Lunge: Über die Atmung werden flüchtige Stoffwechselprodukte abgegeben, beispielsweise Kohlendioxid.
Diese Prozesse laufen ständig ab – aber sie sind nicht unbegrenzt belastbar.
Wenn zu viele Schadstoffe anfallen oder diese nicht vollständig ausgeschieden werden, lagern sie sich im Gewebe ab – und das hat früher oder später gesundheitliche Folgen.
1.1 Bedeutung der Entgiftung für die Gesundheit
Wenn der Körper reibungslos entgiften kann, fühlen wir uns energiegeladen, haben reine Haut, unsere Verdauung funktioniert problemlos und das Immunsystem bleibt stabil.
Aber was passiert, wenn die Entgiftungsprozesse ins Stocken geraten?
- Toxine, die nicht ausgeschieden werden, bleiben im Körper. Sie belasten den Stoffwechsel und führen zu Müdigkeit und Erschöpfung.
- Überschüssige Säuren und Toxine fördern Entzündungsprozesse.
- Unreinheiten, Rötungen oder trockene Haut weisen darauf hin, dass unsere Entgiftungsorgane Unterstützung brauchen.
- Eine überlastete Leber oder ein träger Darm machen sich durch Blähungen, Verstopfung oder ein Völlegefühl bemerkbar.
- Stoffwechselrückstände im Blut können sich auf die Gehirntätigkeit und somit auf deine mentale Leistungsfähigkeit auswirken.
- Wenn dein Körper rund um die Uhr damit beschäftigt ist, Schadstoffe abzubauen, schwächt das dein Immunsystem und somit deine Abwehrkräfte.
Deshalb ist es so wichtig, den Körper in seinem natürlichen Entgiftungsprozess zu unterstützen.
1.2 Wie du das tun kannst
Die gute Nachricht: Wir können aktiv dazu beitragen, dass unser Entgiftungssystem optimal arbeitet, indem wir uns
- bewusst ernähren: Basenreiche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Kräuter und Nüsse helfen, Säuren zu neutralisieren.
- ausreichend bewegen: Sport und Spaziergänge fördern die Durchblutung, die Sauerstoffversorgung und die Ausscheidung über die Haut.
- achtsam verhalten: Meditation und spezielle Atemtechniken wie Kapalabhati (Lungenreinigungsatmung) und Anuloma Viloma (Wechselatmung) helfen, oxidativen Stress zu reduzieren.
- das richtige Wasser trinken: eine einfache, aber oft unterschätzte Maßnahme.
2. Wasser trinken beim Abnehmen
Wasser ist nicht gleich Wasser.
Besonders während einer Fastenkur spielt nicht nur die Qualität des Trinkwassers eine Schlüsselrolle, sondern auch wieviel du trinkst. Aber hilft viel Wasser trinken beim Abnehmen? Kommt drauf an.
2.1 Ungefiltertes Leitungswasser
Leitungswasser ist in Deutschland das am besten kontrollierte Lebensmittel. Trotzdem ist es zum Fasten und Entgiften nur bedingt geeignet.
- Trotz Aufbereitung können sich im Leitungswasser Schwermetalle, Pestizide, Hormone, Medikamentenrückstände oder Mikroplastik befinden.
- Vielerorts wird dem Wasser Chlor zugesetzt, um Keime abzutöten. Das beeinträchtigt nicht nur den Geschmack, sondern macht es weniger bekömmlich.
- Je nach Region und Wasseraufbereitung schwankt der pH-Wert von Leitungswasser – häufig liegt er bei 6,5 bis 8 und ist damit neutral, nicht basisch.
- Leitungswasser ist positiv geladen und enthält keine freien Elektronen. Somit wirkt es oxidativ, nicht antioxidativ.
2.2 Stilles Mineralwasser
Stilles Mineralwasser ist eine beliebte Alternative zu Leitungswasser, aber auch hier gibt es Qualitätsunterschiede:
- Einige stille Mineralwässer enthalten wertvolle Mengen an Magnesium, Kalzium oder Natrium – allerdings variiert die Zusammensetzung je nach Marke und Quelle.
- Nicht jedes Mineralwasser ist automatisch basisch oder entgiftungsfördernd. Einige enthalten hohe Mengen an Sulfaten oder Natrium, die eher belastend als förderlich sind.
- Je nach Herkunft kann Mineralwasser leicht sauer (pH < 7), neutral oder basisch sein. Einige besonders mineralstoffreiche Wässer haben einen pH-Wert über 8 und können den Säure-Basen-Haushalt positiv beeinflussen.
- Auch stilles Mineralwasser ist positiv geladen. Freie Elektronen: Fehlanzeige.
2.3 Sprudel
Kohlensäurehaltiges Wasser ist beliebt, pur und für Saftschorlen. Das Problem: Es hat eine miserable Ökobilanz und gaukelt uns eine nicht vorhandene Frische vor.
- Kohlensäure (H₂CO₃) macht Sprudelwasser sauer – der pH-Wert liegt oft nur zwischen 3 und 5. Das bedeutet, dass Sprudelwasser nicht basisch wirkt, sondern die Säurelast im Körper sogar erhöht.
- Manche Menschen reagieren empfindlich auf Kohlensäure. Sie leiden unter Blähungen oder Völlegefühl, was während einer Fastenkur besonders unangenehm sein kann.
- Sprudelwasser ist positiv geladen und somit nicht antioxidativ – genauso wenig wie stilles Mineralwasser.
Wenn du gezielt entgiften möchtest, solltest du lieber auf stilles, mineralstoffreiches Wasser setzen – oder auf basisches Aktivwasser.
2.4 Basisches Aktivwasser
Es hydriert die Zellen.
Die besondere Struktur des Wassers macht es besonders zellgängig. Nährstoffe und Abfallprodukte können reibungslos in und aus den Zellen transportiert werden. Dadurch können die Zellen ihre Aufgaben effizienter erfüllen.
Es unterstützt die Nieren.
Deine Nieren profitieren enorm von dieser verbesserten Flüssigkeitszufuhr, denn sie können Stoffwechselrückstände noch besser aus dem Blut entfernen.
Es reguliert den Säure-Basen-Haushalt.
Basisches Aktivwasser trägt dazu bei, überschüssige Säuren zu neutralisieren und den Säure-Basen-Haushalt wieder in Balance zu bringen.
Es wirkt antioxidativ (und verlangsamt dadurch den Alterungsprozess).
Nicht zuletzt schützt Basisches Aktivwasser deinen Körper vor freien Radikalen – fast wie ein natürlicher Schutzschild. Freie Radikale sind reaktive Moleküle und werden durch Billiarden freier Elektronen neutralisiert. So reduzierst du das Risiko von Zellschäden und unterstützt den Entgiftungsprozess zusätzlich.
Basisches Aktivwasser ist also das Schweizer Taschenmesser für deine Gesundheit. Es sorgt für eine intensive Zellhydration, entlastet die Nieren, hilft, den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht zu bringen und bekämpft freie Radikale.
All das trägt dazu bei, dass dein Körper auf natürliche Weise gereinigt und gestärkt wird – nicht nur während einer Fastenkur, sondern auch im Alltag.
Du kannst Basisches Aktivwasser zu Hause selbst herstellen – mit der ECAIA carafe S oder einem elektrischen Wasserionisierer.
3. Wasser trinken hilft beim Abnehmen
Erinnerst du dich an Anna? Sie hat recherchiert, abgewogen und sich gefragt, was sie tun kann, um ihren Körper während der Fastenkur optimal zu unterstützen. Nun weiß sie: Es braucht mehr als nur den Verzicht auf feste Nahrung – es geht auch darum, das richtige Wasser zu trinken.
Genug gelesen.
Jetzt kommt das mit den Nägeln und den Köpfen!
Zum Wasserionisierer für Einsteiger