Warum selbst klares Leitungswasser gründlich gefiltert werden sollteWer denkt, Leitungswasser sei automatisch gesund, irrt. Warum du Leitungswasser zu Trinkwasser aufbereiten solltest (obwohl es offiziell bereits als solches bezeichnet wird), zeige ich dir in diesem Blogartikel. Und du wirst staunen, wie anders Wasser plötzlich schmecken kann.
Bildnachweis: Engin Akyurt auf Unsplash
Im Frühjahr 2018 nahm ich auf Empfehlung einer Freundin spontan an einem Wasservortrag teil. Ich saß bei schönstem Sonnenschein im abgedunkelten Tagungsraum eines Münchner Hotels und fragte mich gerade, warum ich mir das antat, als die Referenten die Bühne betraten. Mein Blick wanderte auf mehrere Produkte, die auf einem Tisch an der Seite aufgereiht waren.
Oh Mann – ich war offensichtlich auf einer Verkaufsveranstaltung gelandet. Ungeduldig saß ich auf der Stuhlkante, innerlich schon mit einem Fuß zur Tür draußen, als der Referent plötzlich sagte:
„Leitungswasser enthält bis zu 2.000 Schadstoffe, aber nur knapp 60 davon werden getestet.“
Moment mal – das musste ein Irrtum sein. Leitungswasser gehört in Deutschland doch zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln. Das hatte ich schon unzählige Male gelesen. Plötzlich war ich hellwach!
Ich blieb sitzen, spitzte die Ohren – und erfuhr mehr Beunruhigendes über Leitungswasser, als ich eigentlich wissen wollte. Alles belegt durch Ergebnisberichte unabhängiger Labore. In der Pause trank ich ein Glas Wasser im Foyer. Es schmeckte anders – so weich und frisch wie aus einer Bergquelle! Als ich erfuhr, warum, war ich sprachlos.
Je mehr ich mich damit beschäftigte, desto klarer wurde mir: Leitungswasser ist zwar streng kontrolliert – aber das bedeutet noch lange nicht, dass es frei von Belastungen ist.
Was wirklich im Leitungswasser steckt
Denn auch wenn es sauber aussieht und offiziell als „bestkontrolliertes Lebensmittel“ gilt, bleiben nach der Aufbereitung im Wasserwerk zahlreiche Stoffe im Leitungswasser zurück – mit teilweise fatalen Folgen für unseren Körper. Hier die häufigsten Belastungen:
- Medikamentenrückstände: Sie gelangen über den Wasserkreislauf zurück ins Leitungsnetz, können den Hormonhaushalt stören und auf Dauer die Leber belasten.
- Nitrat: Vor allem in ländlichen Regionen mit intensiver konventioneller Landwirtschaft ein Riesenproblem. Im Körper wird Nitrat zu Nitrit umgewandelt – und das kann die Sauerstoffversorgung im Blut beeinträchtigen.
- Pestizide: Pflanzenschutzmittel, die auf Feldern und Wiesen versprüht werden, gelangen ins Grundwasser und auf diesem Weg ins Leitungswasser. Sie stehen im Verdacht, Krebs auszulösen und das Nervensystem zu schädigen.
- Mikroplastik: Winzige Kunststoffpartikel gelangen in den menschlichen Organismus und können dort unter anderem Entzündungen fördern.
- Schwermetalle: Sie gelangen vor allem durch alte Blei- und Kupferleitungen in unsanierten Gebäuden ins Leitungswasser und können Nervenschäden und Entwicklungsstörungen verursachen.
All das zeigt: Es reicht nicht, sich auf die Standards der Wasserwerke zu verlassen. Hier braucht es eine zusätzliche, alltagstaugliche Lösung.
Leitungswasser zu Trinkwasser aufbereiten
Genau an diesem Punkt kommt moderne Filtertechnik ins Spiel. Ein hochwertiger elektrischer Durchfluss-Wasserionisierer filtert einen Großteil der Schadstoffe aus dem Leitungswasser, ohne die für uns lebenswichtigen Mineralien zu entfernen. Sie werden lediglich fein aufgebrochen, so dass der Körper sie leichter aufnehmen kann.
Ein guter Wasserionisierer kann aber noch mehr:
- Er macht das Wasser basisch und damit leichter für den Körper verfügbar.
- Er ionisiert das Wasser, so dass es negativ statt positiv geladen ist und antioxidativ wirkt. Dadurch werden freie Radikale neutralisiert, was der Zellgesundheit zugutekommt.
Das Ergebnis: Wasser, das nicht nur sauber ist, sondern auch lebendig schmeckt. Leicht, frisch und weich – so, wie ich es damals im Foyer dieses Hotels erlebt habe.
Mein Fazit
Leitungswasser mag offiziell als sauber gelten. Doch die vielen unsichtbaren Substanzen (nach denen mit aufwändigen, teuren Verfahren gezielt gesucht werden muss, wenn man sie finden möchte) zeigen ein anderes Bild. Wer wirklich vorsorgen möchte, kommt an einem hochwertigen Wasserionisierer mit effizienten Aktivkohlefiltern nicht vorbei.