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Übersäuerung durch Softdrinks? Was wirklich dahintersteckt

Du liebst Softdrinks? Sie schmecken harmlos, können im Körper jedoch säurebildend wirken – besonders dann, wenn sie zur täglichen Gewohnheit werden. Warum dein Trinkverhalten entscheidend für deine Gesundheit ist, erfährst du in diesem Blogartikel.

Übersäuerung durch Softdrinks? Was wirklich dahintersteckt

Bildnachweis: Thomas Park auf Unsplash

 

1. Das Wichtigste in Kürze

  • Softdrinks wirken säurebildend – auch wenn sie süß schmecken.
  • Übersäuerung entsteht durch einen ungesunden Lebensstil.
  • Zucker, Süßstoffe und zugesetzte Säuren erhöhen die Säurelast im Körper.
  • Der Körper puffert mit Mineralstoffen und belastet dabei unter anderem die Nieren.
  • Basisches Aktivwasser kann helfen, den Säure-Basen-Haushalt wieder in Balance zu bringen.

 

2. Ein Glas Eistee – und was mir plötzlich klar wurde

Letzten Sommer saßen wir auf der Terrasse eines Bekannten. Später Nachmittag, warmes Licht, entspannte Stimmung.

Er schenkte sich ein großes Glas Eistee ein. Nicht ein kleines. Ein großes.

Er trinkt fast ausschließlich Eistee. Wasser eher selten. Und er ist damit kein Einzelfall.

Während wir uns unterhielten, nahm ich die Flasche und las die Zutatenliste:

Wasser, Säuerungsmittel Äpfelsäure, Schwarzer Tee-Extrakt (0,14 %), Pfirsichsaft aus Pfirsichsaftkonzentrat (0,1 %), Aroma, Säureregulator Trinatriumcitrat, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure, Süßungsmittel (Acesulfam-K, Sucralose)

Ich musste schlucken. Nicht, weil ich ihn belehren wollte. Er ist erwachsen und entscheidet selbst, was er trinkt. Aber diese Liste … und das jeden Tag.

 

3. Übersäuerung verstehen: Warum sauer nicht gleich sauer ist

Wenn von Übersäuerung die Rede ist, denken viele an Zitronen oder Essig. Aber darum geht es nicht.

Wenn ein Lebensmittel säurebildend ist, heißt das nicht automatisch, dass es auch sauer schmeckt. Entscheidend ist, was nach der Verstoffwechselung im Körper übrig bleibt.

Eine Zitrone schmeckt sauer – und wirkt dennoch basenbildend. Ein Softdrink schmeckt süß und kann trotzdem säurebildend wirken. Das ist der entscheidende Unterschied.

 

4. Wie Softdrinks deinen Säure-Basen-Haushalt belasten

Der pH-Wert deines Blutes liegt in einem leicht basischen Bereich zwischen 7,35 und 7,45 und muss stabil bleiben. Schon geringe Abweichungen würden die Stoffwechselprozesse stören. Deshalb reguliert dein Körper ständig.

Nimmst du regelmäßig Zucker, Süßstoffe und zugesetzte Säuren auf, beispielsweise weil du gesüßte Getränke trinkst, entstehen im Stoffwechsel Säuren, die neutralisiert werden müssen.

Dafür nutzt der Körper Puffersysteme – unter anderem basische Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und Kalium. Diese Mineralstoffe fehlen dann an anderer Stelle, etwa für Muskeln, Nerven oder Knochen.

Gleichzeitig übernehmen die Nieren eine zentrale Aufgabe: Sie filtern überschüssige Säuren aus dem Blut und scheiden sie aus. Das funktioniert zuverlässig, solange die Säurebelastung im Rahmen bleibt.

Ein Glas Eistee ist kein Problem. Werden Softdrinks jedoch zum Hauptgetränk, entsteht unserem Körper dauerhaft mehr Arbeit. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer.

 

5. Wenn der Körper dauerhaft puffern muss

Übersäuerung entsteht schleichend. Solange ausreichend Mineralstoffe vorhanden sind und die Nieren effizient arbeiten, bleibt der pH-Wert des Blutes stabil. Kritisch wird es, wenn die Säurebelastung dauerhaft hoch ist.

Viele Menschen berichten dann über Müdigkeit, Muskelverspannungen oder ein diffuses Unwohlsein. Natürlich hat das selten nur eine Ursache. Doch der regelmäßige Konsum von Softdrinks trägt wesentlich dazu bei.

 

6. Lebensmittel gegen Übersäuerung: Warum Wasser entscheidend ist

Beim Thema Übersäuerung geht es meist um Ernährung. Obst, Gemüse, Kräuter. Wichtige Bestandteile, aber letztendlich nicht ausreichend.

Wie ich im Blogartikel Basische Ernährung für Anfänger: Ohne das richtige Trinkwasser nur die halbe Miete zeige, wird Trinkwasser im Rahmen einer gesunden Ernährung häufig unterschätzt.

Wasser ist das Lebensmittel, das wir täglich in der größten Menge aufnehmen (sollten). Wenn ein Großteil davon aus gesüßten oder säurehaltigen Getränken besteht, erhöht das die Gesamtbelastung für unseren Körper deutlich.

Deshalb lohnt sich einfache die Frage: Was trinkst du jeden Tag?

 

7. Basisches Aktivwasser als Mittel gegen Übersäuerung

Basisches Aktivwasser ersetzt keine ausgewogene Ernährung. Aber es kann ein wirkungsvolles Mittel gegen Übersäuerung sein, weil es sauber, energetisiert, basisch, ionisiert und antioxidativ wirkt und den Körper nicht zusätzlich mit Säuren belastet.

Nüchtern betrachtet ist es damit ein sehr effizientes Lebensmittel gegen Übersäuerung. Eine sachliche Einordnung findest du im Blogartikel Basisches Aktivwasser: Was es ist, was es bringt – und was nicht.

 

8. Fazit: Übersäuerung entsteht durch einen ungesunden Lifestyle

Übersäuerung entsteht durch einen ungesunden Lebensstil. Ein Glas Spezi im Restaurant kann Genuss sein. Ein Liter Eistee pro Tag ist eine dauerhafte Belastung.

Dein Körper reguliert zuverlässig. Die Frage ist nur: Unterstützt du ihn dabei – oder arbeitest du gegen ihn?

Eine Veränderung beginnt bestenfalls mit einem ehrlichen Blick auf sich selbst – in diesem Fall auf dein Trinkverhalten. Wenn du bereit bist, deinen Körper zu unterstützen und dadurch langfristig in deine Gesundheit zu investieren, schau dir mal den Wasserionisierer-Vergleich an.

Darin zeige ich dir, worin sich die Geräte unterscheiden und worauf du beim Kauf achten solltest.

 

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