Sauer, neutral oder basisch? Warum der pH-Wert deines Trinkwassers alles verändertOhne Essen überleben wir mehrere Wochen, ohne Wasser maximal fünf Tage. Aber Wasser ist nicht gleich Wasser – schon gar nicht, wenn es um den pH-Wert geht. Nur die Wenigsten wissen, dass unter anderem diese Zahl darüber entscheidet, wie gesund und leistungsfähig wir sind.
Bildnachweis: SarahRichterArt auf Pixabay
Ob sauer, neutral oder basisch: Diese kleine Zahl kann einen großen Unterschied machen. Sie beeinflusst, wie gut du entgiftest, wie leistungsfähig du bist und wie rein deine Haut ist. In diesem Blogartikel erfährst du, warum der pH-Wert deines Trinkwassers mehr ist als eine chemische Spielerei und wie du ihn dir gezielt zunutze machst.
1. Was es mit der pH-Skala auf sich hat
Der pH-Wert gibt an, wie stark eine Lösung sauer oder basisch ist. Er geht zurück auf den dänischen Chemiker Søren Sørensen, der 1909 die Schreibweise pH+ für die Konzentration von Wasserstoffionen einführte – später (ohne +) interpretiert als neulateinisch potentia Hydrogenii, also Konzentration des Wasserstoffs.
Die pH-Skala reicht von 0 bis 14. Alles unter 7 ist sauer, 7 ist neutral, alles über 7 ist basisch (auch alkalisch genannt).
Bildnachweis: SanusLife International
Wasser mit einem pH-Wert von 7 ist neutral – also weder sauer noch basisch. Bestes Beispiel: Leitungswasser. Dass Leitungswasser einen neutralen pH-Wert hat, ist kein Zufall. Die Trinkwasserverordnung legt das so fest, um eine korrosive Wirkung des Wassers auszuschließen. Kurz gesagt: Leitungswasser hat einen neutralen pH-Wert, damit die Rohrleitungen nicht rosten.
Mineralwasser dagegen hat meist einen sauren, manchmal auch einen leicht basischen pH-Wert – je nachdem, welche Mineralstoffe es enthält. Sprudel, also Mineralwasser mit Kohlensäure, hat immer einen sauren pH-Wert.
Ähnlich wie Wasser, das mittels Osmose oder Umkehrosmose gefiltert wurde. Sein pH-Wert liegt bei circa 5 bis 6 und damit im stark sauren Bereich. Zudem enthält dieses Wasser so gut wie keine Mineralien mehr.
2. Wie der pH-Wert des Trinkwassers den menschlichen Körper beeinflusst
Natürliches Quellwasser ist das Nonplusultra, denn es hat mit circa 7,5 bis 8,0 einen für unseren Körper idealen pH-Wert. Weil die meisten von uns keine Quelle vor der Haustür haben, gibt es eine Alternative: Basisches Aktivwasser.
Mit 8,0 bis 9,5 hat es sogar einen höheren pH-Wert als Quellwasser und du kannst es selbst herstellen – zu Hause und auf Reisen. Basisches Aktivwasser hilft dabei, den Säure-Basen-Haushalt des Körpers zu stabilisieren und unterstützt die körpereigene Entgiftung.
2.1 Säure-Basen-Haushalt
Unser Körper besteht zu circa 80 Prozent aus Wasser – je nach Alter und Lebensphase. Dieses Körperwasser ist bei der Geburt leicht basisch und bildet das optimale Umfeld für lebenswichtige Stoffwechselprozesse. Besonders empfindlich ist der pH-Wert des Blutes, der in einem engen Bereich von 7,35 bis 7,45 gehalten werden muss.
Wodurch ein Ungleichgewicht entstehen kann:
Ein dauerhaft unausgewogener Lebensstil bringt den Säure-Basen-Haushalt aus der Balance. Stark verarbeitete Lebensmittel, zu viel Zucker, tierische Produkte, übermäßiger Alkoholkonsum, Rauchen, Bewegungsmangel, Elektrosmog, chronischer Stress und Schlafmangel wirken säurebildend und können die körpereigenen Puffersysteme aus dem Gleichgewicht bringen.
Die Folge: Der Körper muss Mineralstoffe mobilisieren, um die Säuren zu neutralisieren. Falls du ihm durch deine Ernährung nicht genügend Mineralstoffe zuführst, holt er sich diese vorrangig aus den Knochen und Zähnen. Das kann früher oder später zu Mangelerscheinungen sowie zu Osteoporose, Karies und Zahnverlust führen.
Wie Basisches Aktivwasser helfen kann:
Basisches Aktivwasser trägt zu einem ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt bei – sanft, aber wirkungsvoll.
2.2 Stoffwechsel und Entgiftung
Der Stoffwechsel umfasst sämtliche biochemische Prozesse im Körper – vom Energiegewinn über den Zellaufbau bis hin zur Entsorgung von Abfallstoffen wie Ausatemluft, Schweiß und Urin. Wasser spielt dabei eine Schlüsselrolle: Es transportiert Nährstoffe zu den Zellen und befördert Stoffwechselabfälle über Leber, Nieren, Haut und Lymphe wieder hinaus.
Wodurch ein Ungleichgewicht entstehen kann:
Eine ungesunde Lebensweise verlangsamt den Stoffwechsel und stört die natürlichen Entgiftungsprozesse des Körpers. Problematisch wird es auch, wenn du zu wenig oder das falsche Wasser trinkst. Das macht es deinem Körper schwer, Toxine und Abfallstoffe effizient auszuscheiden.
Wie Basisches Aktivwasser helfen kann:
Basisches Aktivwasser kurbelt die körpereigene Entgiftung an, weil es sehr zellgängig ist und eine hohe Lösungskraft besitzt. Dadurch fördert es die Ausleitung von Stoffwechselabfällen über Nieren und Haut. Gleichzeitig verbessert es die Zellversorgung mit Sauerstoff und essentiellen Nährstoffen.
2.3 Leistungsfähigkeit und Energie
Jede Zelle unseres Körpers benötigt ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe, um effizient arbeiten zu können. Wenn dieses Gleichgewicht gestört ist, leidet nicht nur der Energiestoffwechsel – auch Konzentration, Belastbarkeit und Antrieb lassen nach.
Wodurch ein Ungleichgewicht entstehen kann:
Durch Übersäuerung. Die Folge: Du fühlst dich müde, ausgelaugt und weniger belastbar – auch wenn du lange genug schläfst.
Wie Basisches Aktivwasser helfen kann:
Basisches Aktivwasser fördert die Konzentration und steigert die sportliche Leistungsfähigkeit.
2.4 Verdauung und Darmflora
Der Verdauungstrakt ist das Zentrum unseres Immunsystems, Sitz eines Großteils unserer Glückshormone und Heimat für Billionen nützlicher Bakterien, die unsere Darmflora bilden. Während der Magen ein saures Umfeld benötigt, um unsere Nahrung aufzuspalten, brauchen Dünn- und Dickdarm ein neutrales bis leicht basisches Milieu. Dort fühlen sich gesunde Darmbakterien besonders wohl und können ihre Aufgaben effizient erledigen.
Wodurch ein Ungleichgewicht entstehen kann:
Zu wenig Ballaststoffe, übermäßiger Zuckerkonsum, Antibiotika und chronischer Stress können das Gleichgewicht der Darmflora empfindlich stören. Ist das Milieu im Darm zu sauer, geraten nützliche und schädliche Bakterien aus dem Lot – Blähungen, Völlegefühl, Verstopfung oder ein geschwächtes Immunsystem können die Folge sein.
Wie Basisches Aktivwasser helfen kann:
Basisches Aktivwasser bringt den Darm in Schwung. Es hilft dabei, die Darmflora zu stabilisieren und fordert die Selbstregulationsfähigkeit des Verdauungssystems.
2.5 Knochengesundheit
Unsere Knochen bilden nicht nur ein stabiles Gerüst, sie dienen auch als wichtige Mineralstoffspeicher, vor allem für Kalzium und Magnesium. Diese Mineralstoffe werden vom Körper mobilisiert, wenn du ihm zu wenig davon zuführst, um den pH-Wert des Blutes konstant zu halten. Eine chronische Übersäuerung kann daher die Knochensubstanz schädigen und das Osteoporose-Risiko erhöhen.
Wodurch ein Ungleichgewicht entstehen kann:
Eine dauerhafte Übersäuerung zwingt den Körper, basische Mineralstoffe aus den Knochen zu ziehen, um Säuren zu neutralisieren.
Wie Basisches Aktivwasser helfen kann:
Basisches Wasser versorgt deinen Körper mit lebenswichtigen Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Natrium. Sie sind fein aufgebrochen und können deshalb besonders leicht aufgenommen werden.
2.6 Hautbild und Alterungsprozesse
Die Haut ist unser größtes Entgiftungsorgan und ein Spiegel unserer Gesundheit. Je basischer unser Körperwasser ist, desto besser die Zellregeneration, die Elastizität und die Feuchtigkeitsbalance der Haut. Bist du übersäuert, schreitet die Zellalterung schneller voran.
Wodurch ein Ungleichgewicht entstehen kann:
Ein übersäuerter Organismus scheidet vermehrt Schlacken über die Haut aus – sichtbar in Form von Unreinheiten, fahlem Teint oder entzündeten Stellen.
Wie Basisches Aktivwasser helfen kann:
Basisches Aktivwasser verbessert das Hautbild und reduziert Cellulite, indem es die Zellhydrierung unterstützt, beim Abbau freier Radikale hilft und die Hautalterung verlangsamt.
2.7 Entzündungshemmende Wirkung
Chronische Entzündungen gelten als Mitverursacher zahlreicher Zivilisationskrankheiten – von Arteriosklerose über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Krebs.
Wodurch ein Ungleichgewicht entstehen kann:
Übersäuerung fördert entzündliche Prozesse im Gewebe und beeinträchtigt die Zellregeneration.
Wie Basisches Aktivwasser helfen kann:
Basisches Aktivwasser trinken trägt dazu bei, entzündungsfördernde Stoffwechselreaktionen zu reduzieren. Gleichzeitig entlastet es das Immunsystem und kann Krebs vorbeugen.
3. Basisches Aktivwasser
Klingt nach etwas Besonderem? Ist es auch!
Basisches Aktivwasser
- ist funktionell und energiereich, weil es
- bis zu 99 Prozent frei von Schadstoffen ist
- einen hohen pH-Wert zwischen 8 und 10 hat
- gasförmigen Wasserstoff enthält
- ein sehr niedriges Redoxpotential von bis zu -400 mV (Millivolt) hat und dadurch Billiarden freier Elektronen enthält
- aus kleinen Wasserclustern besteht und deshalb flüssiger ist als normales Wasser
- die stärkste antioxidative Wirkung hat, die bisher nachgewiesen wurde
Im Vergleich zu Leitungswasser ist Basisches Aktivwasser deutlich alkalischer. Die Qualität von Leitungswasser hängt im Übrigen vom Material der Rohrleitungen und seinem Mineralstoffgehalt ab. Allerdings reicht seine Basizität kaum aus, um den Körper bei der Säure-Basen-Regulation zu unterstützen.
Wie du Basisches Aktivwasser selbst herstellen kannst
Du siehst, Basisches Aktivwasser hebt sich durch seinen hohen pH-Wert deutlich von unbehandeltem Leitungswasser, Mineralwasser sowie Osmose- und Umkehrosmose-Wasser ab. Du kannst es im Handumdrehen selbst herstellen – mit einem mineralischen oder elektrischen Durchfluss-Wasserionisierer.
Mineralische Wasserionisierer
Mineralische Wasserionisierer sind erweiterte Wasserfilter und – vom regelmäßigen Filterwechsel und der Reinigung des Gehäuses abgesehen – wartungsfrei. Sie verwandeln Leitungswasser auf natürliche Weise in basisches ionisiertes Wasser.
Die Zusammensetzung der Filterkartuschen sowie der darin enthaltenen Wasserkeramikkugeln variiert je nach Hersteller. Meist sind Turmalin-, Zeolith-, Kaolin- und Maifanshipulver mit Magnesium und Magnetit miteinander kombiniert.
Wenn du Basisches Aktivwasser trinken willst und einen günstigen flexiblen Wasserionisierer suchst, schau dir die ECAIA carafe S genauer an. Sie funktioniert stromlos und ist ideal für Singlehaushalte und auf Reisen.
Elektrische Wasserionisierer
Das sind ausgeklügelte Geräte, in deren Innern ein physikalischer Vorgang abläuft: die Elektrolyse. Zuvor wird das einfließende Leitungswasser durch einen Aktivkohlefilter von organischen Schadstoffen gereinigt. In der Ionisierungskammer befinden sich positiv und negativ geladene, platinbeschichtete Titan-Elektroden.
Ein körperähnlicher Mikrostrom bewirkt, dass die basischen Mineralien in die eine und die sauren Mineralien in die andere Kammer fließen. So entstehen Basisches Aktivwasser und Saures Oxidwasser. Gleichzeitig werden die Wassercluster zu winzig kleinen Einheiten zusammengefügt und dadurch aktiviert – daher die Bezeichnung Aktivwasser.
4. Fazit:
Wasser ist der wichtigste Bestandteil unseres Körpers. Es unterstützt sämtliche Körperfunktionen – und wird trotzdem sehr oft unterschätzt.
Viele wissen nämlich nicht, dass nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität unseres Trinkwassers einen enormen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden hat – nicht zuletzt wegen des pH-Werts.
Um den pH-Wert deines Trinkwassers zu bestimmen, solltest du eine hochwertige Indikatorflüssigkeit verwenden. Sie färbt basisches Wasser blau bis violett, neutrales Wasser grün und saures Wasser orange bis rot. Teststreifen aus der Apotheke oder einem Onlineshop liefern übrigens nur grobe Werte und sind zu ungenau.
Wenn du den pH-Wert deines Trinkwassers erhöhen möchtest, könnte ein mineralischer oder elektrischer Durchfluss-Wasserionisierer genau richtig für dich sein. Beide verwandeln Leitungswasser ruckzuck in sauberes, energetisiertes, basisches, ionisiertes Trinkwasser mit antioxidativer Wirkung.